Ein Stein mit dem Schimmer einer Blume
...Кто не построил дома - не построит,
Кто одинок - останется один...
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Кто одинок - останется один...
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
не поясните, в чем заключается заблуждение Райнера, милорд? ))
А я совсем иначе воспринимаю это стихотворение. И эпиграф из Мандельштама тут недаром.
Просто наступает такое время в жизни - или, скорее, период - когда нужно смирится с одиночеством и воспринимать эту пустоту, скорее, как дар. Как шанс побыть наедине со своими душой и телом. Как очередную загадку.
Как возможность показать Кому-то наверху, что ты и так умеешь. И принимаешь путь.
значит, вы свободны. С чем поздравляю и чем восхищаюсь.